Fabrikmuseum Roth

Das Museum der Leonischen Industrie

Eröffnung der Museumssaison
mit fulminanter Modenschau

Modenschau

 
Die Eröffnung der diesjährigen Museumssaison geriet unter dem Motto „Fabrikmuseum goes Fashion” zu einem ausgesprochen farbenfrohen Ereignis: Die B5 Modeschulen Nürnberg zeigten am 19. März 2016 in einer spektakulären Modenschau phantastische Eigenkreationen. Dabei wurden die Gänge zwischen den altehrwürdigen Maschinen zu einem Catwalk der ganz besonderen Art. Das historische Umfeld in Kombination mit den jungen Models und ihren selbst geschaffenen Kleidungsstücken verbanden sich zu einem außergewöhnlichen Ambiente und begeisterte die zahlreichen Zuschauer.

Bürgermeister voll des Lobes
Neben dem Kreisrat Robert Gattenlöhner, der stellvertretenden Landrätin Hannedore Nowotny und Bürgermeister Böckeler aus Allersberg waren auch alle drei Rother Bürgermeister gekommen. Rathauschef Ralph Edelhäuser zeigte sich begeistert von der Vorführung der angehenden ModeschneiderInnen und lobte die Verantwortlichen der Veranstaltung, und hier besonders HVR-Mitglied Jutta Reichmann als Initiatorin, für ihr besonderes Engagement.

Modeausstellung „Flower Power”
Im Vortragssaal des Fabrikmuseums gab es noch bis zum 8. Mai 2016 eine ganze Reihe von sehenswerten Kreationen der B5 Modeschulen Nürnberg zu sehen. Damit lohnte sich ein Besuch unseres Museums gleich in zweifacher Hinsicht. Interessierte können sich den Modenschau- und Ausstellungs-Flyer hier noch herunterladen.

75000. Besucherin geehrt

Anlässlich der Modenschau konnte am 19. März 2016 die 75000. Besu-
cherin seit Bestehen des Fabrik-museums Roth (1988) geehrt werden. Frau Ute Schlesinger aus Roth (rechts) erhielt vom 1. Vorsitzenden Wolfgang Lösch (Mitte) ein Buch-
geschenk, eine Museums-DVD und ein Päckchen mit im Museum gewebten Bändern. Links im Bild die Initiatorin der Modenschau, Jutta Reichmann (Foto: Tobias Tschapka).

Gianni della Libera
bezauberte sein Publikum

Das Publikum des Klavierabends mit dem italienischen Pianisten Gianni della Libera kam am 22. April voll auf seine Kosten. Dem aus dem norditalienischen Sacile angereisten Künstler gelang es bravourös, den angekündigten weiten Bogen von der Klassik bis zum Jazz zu spannen. Dabei zeigte er in eindrucksvoller Weise, dass beide Genres oft gar nicht so weit auseinander liegen. Ihm war deshalb und natürlich auch wegen seines virtuosen Spiels lang anhaltender Applaus sicher.

Das Programm reichte von Chopin über Mozart und Debussy bis hin zu einer mit Spannung erwarteten Komposition des aus der Heimatstadt des Künstlers stammenden Komponisten Giuseppe Molinari, die – mit zahlreichen Jazz-Elementen versehen – einem fulminanten Höhepunkt zustrebte, um dann ganz zart im Nichts zu enden. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war zweifellos della Liberas Interpretation von Franz Schuberts Wanderer-Fantasie, mit der er seine brillante Spieltechnik unter Beweis stellte.
Auch wenn einige Plätze leer blieben, betonten die Veranstalter überein-stimmend, dass beide Konzerte ein voller Erfolg waren. Und in der Tat –
die Daheimgebliebenen haben ohne Frage einen besonderen Kunstgenuss verpasst.

 

Glück mit dem Wetter
beim 13. Wasserradfest

Als am 5. Juni 2016 am frühen Morgen mit dem Aufbau des Festes begonnen wurde, ging ein kräftiger Regenguss nieder. Damit war klar: Das Fest findet drinnen statt. Und den "Musicaholics" wurde vorsorglich ebenfalls abgesagt. Doch die Verantwort-lichen hatten die Rechnung ohne den Wettergott gemacht. Als die ersten Besucher eintrafen, kam die Sonne heraus und ging bis zum Ende des Festes nicht mehr weg. Und während Drehorgelmann Jochen Röder für Unterhaltung sorgte, baute die "Museumsband" drinnen ihre Verstärkeranlage und Instrumente ab und draußen wieder auf. so nahm das Fest doch noch einen Verlauf, wie er besser nicht sein konnte. Besucher und Sonne strahlten um die Wette, die Speisen vom Grill und später auch Kaffee und selbstgebackener Kuchen fanden reißenden Absatz.

Unter den zahlreichen Gästen befand sich auch reichlich Prominenz. So waren alle drei Rother Bürgermeister anwesend (im Bild links 1. Bürger-meister Ralph Edelhäußer).

Besonderes Lob galt dem Grill- und Schankteam sowie den Damen des HVR, die für den Kuchen- und Bänderverkauf sorgten. Selbst die gesundheitlich angeschlagenen Mitglieder Hans Gsänger und Tony Gürtler ließen es sich nicht nehmen, neben Drehorgelmann Jochen Röder und der "Museumsband" das Publikum zu unterhalten – Hans Gsänger mit seinen Geschichten und Gedichten in fränkischer Mundart und Tony Gürtler mit seiner Mundharmonika.

Die "Museumsband" mit Wolfgang Lösch an der Gitarre und Hans Peuschel am Midi-Akkordeon trotzten der immer stärker werdenden Sonne und spielten Oldies und auch aktuelle Hits am laufenden Band, was für beste Stimmung unter dem Publikum sorgte. Wolfgang Lösch hatte einen Liedtext zu Ehren der Kuchen backenden Damen geschrieben: "Die leckeren Kuchen der Damen”. Auch sein selbst komponierter Hit ”Im Museum” durfte nicht fehlen, diesmal rhythmisch und absolut synchron unterlegt mit dem Geräusch der laufenden Transmission im Museum.

Apropos – Museum. Die Führungen zu jeder vollen Stunde wurden sehr gut angenommen.
Wie erwartet riefen unsere altehrwürdigen, aber immer noch rüstigen Maschinen großes Erstaunen und Interesse bei den Besuchern hervor, wie hier bei den Mitgliedern der "Herpersdorfer Theaterblous'n", die mit über
20 Mitgliedern neben dem Schloss Ratibor auch das Rother Wasserradfest als Anlaufstelle für ihren diesjährigen Vereinsausflug nutzten.

Nach einigen Zugaben der "Museumsband" ging das 13. Wasserradfest harmonisch zu Ende. Selbst die Abergläubischen unter den Verantwortlichen, den vielen Helfern und den Besuchern konnten aufatmen: Die "13" wurde ihrem Ruf zum Glück nicht gerecht.

 

 

Fotoausstellung „Fokus Fabrikschlot”

Vom 6. August bis 30. Oktober 2016 hatten wir eine einmalige Ausstellung im Haus. Unter dem Titel „Fokus Fabrikschlot – Eine Fotoausstellung zur Geschichte Mittelfrankens“ wurden sehenswerte Bilder des Fotografen Helmut Meyer zur Capellen gezeigt.

Maschine bei den Eckart-Werken

Schwerpunkt waren mittelfränkische Industrieanlagen – von der verfallenen Brauereiruine bis zum High Tech-Elektrobetrieb. Hinter den einzelnen Fotoserien verbargen sich teils bewegende Firmengeschichten. Gleichzeitig erhielt der Besucher durch ausführliche Hintergrundinformationen einen tiefen Einblick in Industriezweige, die sonst selten an die Öffentlichkeit treten. Wer wusste schon, dass Erlangen seit über einhundert Jahren ein Zentrum der Bleistiftspitzer-Herstellung ist? Oder dass ein Großteil der allseits bekannten Kreiden für Schultafeln aus einem Schwabacher Familienunternehmen stammt? Die wunderbaren Fotografien von Helmut Meyer zur Capellen gewährten faszinierende Einblicke in die mittelfränkische Industrie.

Weihnachten im Museum

Rother ChristkindAm 11. Dezember 2016, dem 3. Advent, wurde nach einjähriger Pause zum zweiten Mal Weihnachten im Museum gefeiert. Um die Attraktivität der Veranstaltung zu erhöhen, gab es dieses Mal zusätzlich einen kleinen, aber feinen Kunsthandwerker-Markt. Im Beisein von Bürgermeister Ralph Edelhäußer eröffnete das Rother Christkind mit seinen Engelchen die weihnachtliche Veranstaltung.

Danach lud HVR-Vorsitzender Wolfgang Lösch zu einem Rundgang durchs Museum ein. Dabei waren die Stände der Aussteller natürlich eine besondere Attraktion. Es gab Glühwein, Kinderpunsch und Lebkuchen und zwischendurch Weihnachtsgeschichten. Die „Heimarbeiterstube” war teilweise zur Holzschnitzerwerkstatt umfunktioniert worden, außerdem wurden die guten alten ”Eiszapfen” aus glänzendem Plätt hergestellt. In der "Bortenmacherstube" konnte Groß und Klein unter Anleitung Weihnachtssterne der besonderen Art gebastelt werden. Sehr zur Freude der Verantwortlichen war die Besucherresonanz wie schon bei der Erstveranstaltung sehr positiv.
Den würdigen Abschluss bildete das gut besuchte Konzert der Veeh-Harfen-Gruppe der Rother AWO. Lang anhaltender Applaus beendete die Veranstaltung.

Veehharfen-Gruppe

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