Fabrikmuseum Roth

Das Museum der Leonischen Industrie

Eröffnung der Museumssaison

Zur Eröffnung der Museumssaison 2017 war am 25. März 2017 der Gesangverein "Liederkranz Eckersmühlen" zu Gast im Fabrik-museum. Dass der mehr zu bieten hatte als nur das sonst übliche Standardprogramm von Gesangvereinen, wurde bereits nach den ersten Liedern klar. Die Eckersmühlener Sängerinnen und Sänger warteten mit einem frischen und abwechslungsreichen, etwa eineinhalbstündigen Programm, auf.

Liederkranz Eckersmühlen

Neben spanischen und afrikanischen Liedern wurden auch Swing-Standards (u.a. „Fly me to the moon“, „Sing, sing, sing“) und zeitgenössische Songs von Hubert von Goisern („Heast as net“, „Weit, weit weg“) und Andreas Gabalier („Amoi seg ma uns wieder“) dargeboten. Für Abwechslung sorgte dazwischen der humorvolle Sketch „Schaller und Schiller“. Alles in allem ein gelungener Saisonauftakt, der auch von der heimischen Presse entsprechend gewürdigt wurde.

Eine bemerkenswerte Ausstellung

Doris LeuschnerDie Münchner Künstlerin und Fotografin Doris Leuschner zeigt im Fabrikmuseum Roth vom 7. Mai bis zum 18. Juni 2017 unter dem Titel „Evolution“ eine Reihe einmaliger Skulpturen zwischen Fiktion und Realität, die sich durch Form und Material besonders auszeichnen. Die Vernissage zur Ausstellung fand am Sonntag, den 7. Mai 2017 um 15.00 Uhr im Beisein von Bürgermeister Raithel statt.

Ausstellung Leuschner

Doris Leuschner schafft Skulpturen, die fremdartigen Wesen aus der Wasserwelt gleichen. In ihren Werken beschäftigt sich die Künstlerin mit unterschiedlichsten, teils fremdartigen Lebensformen, wobei sie Materialien einsetzt, die in der Bildhauerei eher selten verwendet werden und damit die Skulpturen noch rätselhafter erscheinen lassen. So verbindet sie z.B. der Natur entnommene Materialien wie Bambus oder Knöterich mit in industriellen Verfahren erstellten Kupfermaterialien. Diese Verschmelzung inspiriert die Künstlerin, eine Symbiose zwischen Realität und Fiktion zu kreieren. Mit den dabei verwendeten feinen Kupferdrähten ergibt sich zudem eine ins Auge fallende Verbindung zu den Leonischen Waren, deren Herstellung im Fabrikmuseum gezeigt wird.

Die Ausstellung kann während der regulären Museumsöffnungszeiten (jeweils Sonntags von 13.30 bis 16.30 Uhr) und natürlich anlässlich gebuchter Gruppenführungen noch bis zum 18. juni 2017 jederzeit besichtigt werden.

14. Rother Wasserradfest

Am 14. Mai 2017 fand zum 14. Mal unser traditionsreiches Wasserradfest statt. Ab 11.00 Uhr vormittags wurden die Besucher wie jedes Jahr mit einem bunten Programm unterhalten. Dabei machte es der Wettergott recht spannend: er schickte einige Regenschauer vom Himmel, die – in Verbindung mit anderen, zur selben Zeit stattfindenden, Veranstaltungen in der Stadt – wohl den einen oder anderen von einem Besuch abhielten Der Stimmung tat dies vor allem am Nachmittag aber keinen Abbruch.

Gegen 13.30 Uhr eröffneten die "Musicaholics" vom Stadtorchester Roth im Beisein der Rother Bürgermeister Edelhäußer und Raithel mit dem Marsch "Unterm Doppeladler" ihr Programm und ab 14.30 Uhr trat die Volkstanzgruppe des Heimat- und Wandervereins Bernlohe mit fränkischen Volkstänzen auf. Dazwischen gab es Live-Musik von der "Museums-Band". Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Es gab "Wienerle" und Weißwürste und am Nachmittag Kaffee und den begehrten selbstgebackenen Kuchen der "Museumsfrauen", der auch prompt wieder mit dem von Vorstand Wolfgang Lösch geschriebenen Lied "Die leckeren Kuchen der Damen" bedacht wurde. Die Veranstaltung ging gegen 17.00 Uhr zu Ende.

 

Klavierkonzert mit Martin Dalheimer

Martin Dalheimer, der mit seinem historischen Hammerklavier schon mehrfach im Fabrikmuseum Roth aufgetreten ist, spielte am 29. Oktober 2017 mit einem seiner Wurlitzer-Pianos. Der Pianist unterhielt sein Publikum etwa eine Stunde lang mit virtuoser Klaviermusik, die er auch ausführlich selbst kommentierte. Sein Programm umfasste Salonmusik, eigene Arrangements von Rockklassikern, sowie Werke von Liszt, Rachmaninoff, Chopin und Pozzoli.


Im proppenvollen Vortragssaal des Museums, Obere Mühle 4 in Roth, war für das Publikum eigens eine Bühne aufgebaut worden, um das Wurlitzer-Piano samt Pianist besser zur Geltung zu bringen. Dank moderner Videotechnik waren die Pianistenhände groß auf einem Bildschirm in Aktion zu sehen. Das Publikum zeigte sich vom Dargebotenen begeistert.

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