Fabrikmuseum Roth

Das Museum der Leonischen Industrie

Das Werk von Idealisten

Nachdem die Entscheidung 1986 gefallen war, ein Museum zu gründen, stellte die Bayerische Kabelwerke AG (Bayka) dem Historischen Verein damals nicht  benötigte Betriebsräume zur Verfügung. Federführend war dabei der 1993 verstorbene Bayka-Direktor Otto Schrimpff, der zugleich im Vorstand des Historischen Vereins tätig war und als Mitbegründer des Fabrikmuseums angesehen werden kann. So konnte dann 1988 das Fabrikmuseum eröffnet werden. Zwölf Jahre lang diente es mit großem Erfolg dem gesteckten Ziel, bis der Besitzer Eigenbedarf für seine Betriebsräume anmeldete.

Die Stadt Roth kam dem Historischen Verein zu Hilfe und stellte das geschichtsträchtige Fabrikgebäude „Obere Mühle 4“ als neues Domizil für das Fabrikmuseum zur Verfügung. An diesem an der Roth gelegenen Platz wurde bereits um 1500 mit Hilfe der Wasserkraft Draht gezogen. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts unterhielt dort die Leonische Drahtwerke AG (heute: LEONI AG) eine Produktionsstätte für Leonische Waren, insbesondere für Flitter (Pailetten).

Mit Hilfe der Bayerischen Landesstelle für nichtstaatliche Museen wurden umfassende Umbaumaßnahmen und Einbauten an dem vorhandenen Gebäude vorgenommen, welche das Museumskonzept bestmöglich unterstützen. Den Besucher erwartet heute die sehenswerte Rekonstruktion einer typischen Leonischen Fabrikhalle aus der Zeit um 1920.

Mit Beginn der Museumssaison 2001 konnte die museale Fabrik zum zweiten Mal ihre Pforten öffnen.

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Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung